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Journalismus

© Kerstin Weyler © Robert Ingo Maurer - 2001

Online-Journalismus. Ein anderer Journalismus?

Universität Salzburg
Institut für Kommunikationswissenschaft
Erstellt unter Leitung vom Proffesor Dr. Rudi Renger

"Jeden Morgen wacht in Afrika eine Gazelle auf. Sie weiß, sie muss schneller laufen als der schnellste Löwe, um nicht gefressen zu werden.
Jeden Morgen wacht in Afrika aber auch ein Löwe auf. Er weiß, er muss schneller als die langsamste Gazelle sein. Sonst würde er verhungern.
Eigentlich ist es egal, ob man Löwe oder Gazelle ist: Wenn die Sonne aufgeht, musst Du re
nnen!" (11)

INHALT

1. Zielformulierung

Die rasante Entwicklung des Internets in den letzten Jahren hat ein neue Ausprägung des Journalismus hervorgebracht. Beinahe 2000 Tageszeitungen und Zeitschriften in der ganzen Welt sind heute im World Wide Web vertreten, dazu kommen die Internetauftritte der audiovisuellen Medien (TV, Radio etc.). Das Zusammentreffen der konventionellen Medien im Internet ist ein Aufeinanderprallen von unterschiedlichen Journalismuskulturen, die sich durch die technischen Besonderheiten der Medien ergeben.

Ziel derfolgenden Seminararbeit ist deshalb die Beantwortung der Fragen:

  • Ist der Online Journalismus eine Erweiterung und Bereicherung des etablierten Journalismus oder eine völlig neuejournalistische Form?
  • Was kann der Online Journalismus im Gegensatz zum ,,herkömmlichen Journalismus" leisten?

Im Laufe der Arbeit sollen die Merkmale des klassischen Journalismusformen in Form einer Tabelle herausgearbeitet und dadurch die Eigenschaften des Online Journalismus verdeutlicht werden.

2. Definitionen

2.1 Journalismus

"Unter Journalismus umgreift heute der breite Sprachgebrauch die gesamte geistige Leistung in Zeitungen und Zeitschriften. Sprachlich knüpft die Bezeichnung an das "Journal" an, ein Begriff, der nach französischer Mode schon im 17. Jahrhundert das schöne deutsche "Tagzitbuch" überwand und im 18. Jahrhunderts die Bezeichnung für die Zeitschrift wurde- Von dort her wanderte sie zu Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Übergang des Gesinnungskampfes von der Zeitschrift zur Zeitung- Die deutsche Bedeutung des Begriffs ist, zunächst ganz allgemein gesprochen, die tagesgebundene Sammlung, verantwortliche Verarbeitung und öffentliche Verbreitung gemeinschaftswichtiger Nachrichten durch die Zeitung. Die Träger dieser Arbeit heißen "Journalisten". Jetzt werden sie in Deutschland "Schriftleiter" genannt. Vorher trugen sie den heutzutage entehrenden Namen "Zeitungsschreiber", noch früher den schon vergessenen Namen "Zeitunger" (2).

"Journalismus, ursprünglich nur Bezeichnung für berufsmäßige schriftstellerische Tätigkeit bei der Presse, umfasst heute auch gleichgeartete Arbeiten für Rundfunk und Fernsehen, Journalismus beruht auf der Berichterstattung von Gegebenheiten, wie sie sich im Augenblick des Schreibens zeigen, d.h, ohne die endgültige Untersuchung einer Situation zu beabsichtigen" (3).

2.2 Online Journalismus

Im Internet gibt es weder Ressortzugehörigkeiten noch eindeutige Zugriffswege, darum muss schon aus der Überschrift eines Artikels sein Inhalt ersichtlich werden, Bei einer Tageszeitung weiß der Leser genau, wo er den Artikel findet, den er sucht Alle Themengebiete sind nämlich täglich gleich angeordnet. Die Überschriften dürfen nicht aus den typischen Schlagzeilen bestehen, sondern müssen themenorientiert verfasst sein.

Eine sehr weite Definition wäre, jede Art Vermittlung von Inhalten als "lnternet-Journalismus" zu bezeichnen. Dann fiele allerdings die elektronische Ausgabe des Otto-Katalogs ebenso unter diesen Begriff wie Informationen, die über private Homepages gegeben werden.

Eine Definition, die für die weitere Betrachtung von Bestand sein kann, sollte sich deshalb an den redaktionellen Handlungen eines Journalisten orientieren: Das Sammeln, Selektieren und Aufbereiten von Informationen. Auch im tradierten Journalismus gibt es keine eindeutige Definition, wer Journalist ist und wer nicht Orientiert an einer Definition des Deutschen Journalistenverbandes (DJV), "Journalist ist, wer hauptberuflich an der Verbreitung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung über die Massenmedien beteiligt ist", entwickelt sich hier eine Arbeitsdefinition für die weitere Betrachtung im Rahmen dieser Arbeit:

"lnternet-Journalismus betreiben Personen, die hauptberuflich an der Verbreitung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung über die Massenmedien beteiligt sind."

3. Soziodemographie zur Mediennutzung in Österreich

Graphische Darstellung Graphische Darstellung Graphische Darstellung
Graphische Darstellung

4. Eigenschaften des Online Journalismus

4.1 Voraussetzungen

Die Leistungen der technischen Medien (lnternet, TV, Hörfunk) bestehen (25):

  • in der Signalerzeugung (Signalkonstruktion)
  • in der Vermittlung (Zwischenspeicherung)
  • im Signalempfang (Rückumwandlung)

Während Printmedien als einzige Voraussetzung den Kauf desselben haben, müssen die Nutzer von Fernsehen, Hörfunk und Online Medien den jeweiligen technischen Apparat zur Umwandlung technischer Zwischencodes in wahrnehmbare Signale nicht nur besitzen, sondern auch bedienen können.

Die Anschaffungskosten des Computers, die laufenden Kosten und die geforderte Bedienungskompetenz sind ein Anfangshindernis, der Aufenthalt im Internet ist teilweise mit hohem psychischen Druck verbunden, da Benutzer an die Telefonrechnung denken (17).

Eine Online Zeitung hängt unter anderem von der Wartezeit, der sogenannten Datenübertragung und dem Bildschirm ab, Der Bildschirm eröffnet nämlich nur einen begrenzten Platz wodurch das Problem der Jnformationellen Kurzsichtigkeit" auftreten kann, Um dieses Problem zu lösen, müssen Onlinemedien Orientierungs- und Überblicksangebote präsentieren (10).

Online Zeitungen müssen am Bildschirm gelesen werden, und zwar als Hypertext Das befreit die Hände beim Lesen, strapaziert jedoch die Augen, Der Bildschirm ist kein ideales Medium zum Lesen, das Lesen der Monitortexte ist anstrengend und die Lesegeschwindigkeit ist um ca, 25% niedriger als bei Printtexten (24).

Der Bildschirm schränkt die auf einen Blick wahrnehmbare Fläche stark ein, zieht eine weniger lineare oder flächige Lektüreweise nach sich und lässt eine stärkere Medienmischung (einschließlich Audio- und Videosequenzen) zu.

Eine Studie der Ohio State University in den USA (10) ergab, dass Leser Onlinetexte schlechter als deren gleichwertige Printversion verstehen. Die am Monitor dargebotenen Texte wurden für weniger glaubwürdig gehalten und konnten die Einstellungen der Leser zu dem Thema weitaus weniger beeinflussen als die Zeitungstexte.

Die Lesefreundlichkeit der Interface Designs von Webseiten kann gesteigert werden durch (17):

  • konsistentes Layout
  • ein geschlossenes Bild der Website
  • Beschränkung auf wenige Farben im Layout,
  • schwarze Schrift aufweißem Hintergrund. (ist am besten lesbar)
  • Farben (sollten nur bei Grafiken, lcons, Logos etc. verwendet werden)
  • Eine klare Hierarchie der Seiten, (z.B, Überschrift, Bild und Text)
  • Die Spaltenbreite sollte nicht länger als 12 cm sein,
  • Ein "aufgelockertes", nicht dicht bedrängtes Textbild.

4.2 Aktualität & Selektivität (25)

Die Online Ausgaben der Printmedien und der Online Journalismus sind permanent aktualisierbar, das Informationsangebot kann stündlich, ja sogar minütlich verändert werden, Es handelt sich nicht mehr um eine Tages-, sondern um eine Ereignisaktualität

Es bestehen drei Möglichkeiten zur Aktualisierung (24):

  • willkürliche Aktualisierung:
    wenn eine neue Geschichte fertig ist, wird die Webseite verändert
  • selbstgeschaffene Periodizität:
    zu einer bestimmten Uhrzeit wird das Webangebot täglich oder wöchentlich aktualisiert
  • permanente Aktualisierung:
    Nachrichten, Meldungen und Berichte werden auf die Seite gestellt, sobald sie von einer Nachrichtenagentur, Korrespondenten oder Reporter gemeldet werden

Gewisse Webmagazine vereinen diese drei Aktualisierungsmöglichkeiten, Rubriken bieten monatelang die gleichen Informationen an, andere Ressorts werden periodisch ersetzt, Nachrichtenressorts werden hingegen permanent aktualisiert.

Der Rezipient hat die Möglichkeit mehrere Zeitungen, ausländische Printmedien und auch ältere Ausgaben zu lesen, er hat eine größere Entscheidungs-und Auswahlmöglichkeit (Selektivität).

4.3 Speicherkapazität (25) und Archivmöglichkeiten

Das Internet bietet die Möglichkeit einer uneingeschränkten Speicherkapazität Die neue Aktualität verändert Altes mit Neuem, Ältere Beiträge lassen sich archivieren und Datenbanken mit Abrufinformationen einrichten. Obwohl der Rezipient einen Zugriff zu enormen Mengen an Informationen hat, wird ihm auch die Sortier- und Interpretationsleistung der Datenflut überlassen. Das Archiv gehört zum redaktionellen Gesamtprodukt und ist dem Rezipient immer zugänglich. Ein umfangreiches Archiv beinhaltet eine Suchmaschine, die dem Leser gewünschte Artikel nach Datum, Thema und Ressort ordnen. Das Archiv trägt zur journalistischen Qualität bei, da es die Transparenz journalistischer Berichterstattung ermöglicht Der Leser kann sich auf diese Weise einen Überblick Themen die in den letzten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren behandelt worden sind, beschaffen.

4.4 Interaktivität (19)

Hinsichtlich der Verwendung des Begriffs Interaktivität im Bereich neuer Medien, insbesondere der Online Medien, eher technikorientierte Vorstellungen und eher sozial orientierte Vorstellungen von Interaktivität unterscheiden, Technikorientierte Vorstellungen von Interaktivität beziehen sich im wesentlichen auf Interaktion zwischen Nutzer und Medium (Mensch-Computer-Kommunikation), sozialorientierte Vorstellungen von Interaktivität beziehen sich dagegen auf Interaktion zwischen den Nutzern durch das Medium (computergestützte Mensch-Mensch-Kommunikation). Interaktivität bezieht sich im journalistischen Zusammenhang nicht auf die Mensch-zu-Mensch-Beziehung, sondern auch auf die Mensch-zu-Maschine-Beziehung, bei der der Rezipient Auswahl- und Einflussmöglichkeiten hat.

Der Nutzer einer Online Zeitung selektiert den Gebrauch und hat die Möglichkeit des Feedbacks durch (18):

  • das Email
  • die Durchsuchung von Datenbanken und Archiven
  • das Ausfüllen der Formulare
  • das Downloaden von Spielen und Programmen.

Interaktivität bietet sich auch in Form von Newsgroups, Live-Chats, Mailinglists, Diskussionsforen und Gästebüchern an (2).

Folgende Graphik zeigt, dass der österreichische Internetuser zu 14,4% auf eindeutige Medieninhalte zugreift 10,6 % davon entfallen auf Zeitungs- und Zeitschriftenangebote. Dies beweist, dass der Auftritt im Netz von großer Bedeutung ist.

4.5 Multimedialität (8)

Die übliche Definition besagt, dass Multimedia die Verschmelzung der bestehenden Techniken Text, lllustration, Audio und Video ist (19). Multimedia ist Informationsermittlung unter Einbindung aller bestehenden Medien und unter Aufhebung der Grenzen zwischen Massen- und lndividualkommunikation. Beim medialen Online Angebot kann von einer Symbiose aus den traditionellen Medien gesprochen werden: Audiodateien des Hörfunks, Videodateien und Animationen aus dem Fernsehen und Fotos sowie Texte aus den Printmedien.

Medien die Online vertreten sind, nutzen diese Möglichkeiten nicht immer aus, da längere Wartezeiten und eine zu geringe Übertragungskapazität ihre Qualität beeinträchtigen würde. Sehr aufwendige graphische Gestaltungen führen nämlich zu langen Ladezeiten, Da der User übersichtlich und schnell durch den Internet-Dschungel navigieren will, sollte sparsam mit Farbe, Tönen, Video etc. umgegangen werden.

  • Die Texte dürfen nicht zu lang sein, um von gelangweilten Usern "weggeklickt" zu werden,
  • Folgende Medien stehen dem Online Journalismus für die Umsetzung von Informationen zur Verfügung (24):
  • Texte: transportiert knappe Informationen, nutzt die Kraft der anderen Elemente
  • (Fotos, Töne u.a.)
  • Fotos: stellen Details eines Ereignisses durch Momentaufnahmen dar, frieren den
  • wichtigsten Augenblick ein
  • Töne: wirken emotional und verstärken die Aussage des Textes, Fotos oder
  • Videosequenz
  • Videosequenzen: Themen, die sich in Bildern erzählen lassen, sollten als
  • Videosequenz dargestellt werde
  • Animationen: haben lange Übertragungszeiten, setzen sich als ,,Bewegt-Bild-Ersatz" durch.

Da das visuelle Potential des neuen Mediums bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist, werden Fotos derzeit nicht häufiger ausgetauscht als im Rhythmus der Tages- bzw. Wochenzeitungen. Anders als dort, können sie aber über einen längeren Zeitraum hinweg im Archiv gefunden werden. Grafische Elemente werden teilweise noch seltener aktualisiert da sie ein gleiches Erscheinungsbild einen hohen Wiedererkennungswert (corporate identity) garantieren soll.

  • Texte werden schneller aufgebaut als Bilder
  • Texte, grafische Elemente und Bilder konkurrieren auf einer Bildschirmseite um stark begrenzten Raum.
  • Die Hypermedia-Technik (Links) eröffnet eine komplexe, nicht leicht zu erschließende dritte Dimension hinter der sichtbaren Fläche- Meist dienen dabei recht unterschiedliche Elemente in Text und Grafik (sowie theoretisch auch Fotos) jeweils gleichzeitig als Links zu den noch unsichtbaren textuellen und/oder visuellen Informationen dahinter.

Das Internet und damit der Online Journalismus bieten die Möglichkeit der individuellen Nachrichtenpräsentation.

Als Nutzer kann man bestimmte Kategorien und Rubriken vormerken lassen und sich somit eine Zeitung mit den benötigten Informationen zusammenstellen - Daily me (30). Der Nutzer kann sogar die Periodizität des selber ausgewählten Produkts beschließen, ob täglich, stündlich oder permanent Das Internet ist von einem Pull-Medium zu einem Push-Medium geworden, der Nutzer zieht nicht mehr selber seine Informationen aus dem Netz sondern bekommt sie zugeschoben.

4.6 Hypertextualität (25)

Hypertext bezieht sich nicht nur auf die nicht-lineare Verknüpfung innerhalb eines Informationstyps, sondern umfasst die nicht-lineare Vernetzung über unter-schiedliche Informationstypen hinweg (25). Die Realisierung eines solchen hypertextuellen Raumes kann dann nur auf der Basis multimedialer Technologien geschehen. Text meint hier nicht nur die Form des geschriebenen Textes, sondern jegliche Form von Informationseinheiten wie gesprochene Sprache, Bewegtbilder, Töne u.s.w.

Der Online Journalismus bietet die Möglichkeit der Hypertextualität Hypertext bezieht sich aber nicht nur, wie bereits gesagt, auf eine nicht-lineare Verknüpfung innerhalb eines Informationstyps (z.B, Textdokument zu Textdokument), sondern umfasst die nicht-lineare Vernetzung über unterschiedliche Informationstypen hinweg (z.B. Textdokument zu Audiodokument) (26).

Um einen hypertextuellen Raum zu schaffen, bedarf es multimedialer Technologien, Daher ist Multimedia ,,keine höhere Stufe von Hypertextualität, sondern bezieht sich aufdie informationstechnologische Umsetzung hypertextueller Anordnungen (27). Die daraus entstehende Schlussfolgerung für den Online Journalismus ist, dass ,,neue Qualitäten" auf der Seite der Informationsanbieter (z.B, Onlinejournalist) gefordert werden; dazu gehören die Fähigkeit zur Herstellung und Verknüpfung von sinnvollen Informationsbeständen, sowie die Analyse und Kommentierung der damit entstandenen ,,neuen, virtuellen" Kontexte (28).

4.7 Multioptionalität

Das Internet ist ein multioptionales Medium, das eine Mehrzahl an unterschiedlicher Kommunikationsformen bietet:

  • Asynchrone und synchrone Kommunikation
  • One-to-one, one-to-many, many-to-many Kommunikation
  • Interaktive und selektive Kommunikation
  • Öffentliche und private Kommunikation
  • Visuell-statische, dynamische und auditive Kommunikation

4.8 Weitere Serviceleistungen (24)

Ein Archiv und die uneingeschränkte Platzmöglichkeit bieten weitere Service-Informationen an, Ein aktueller Kulturkalender, sowie detaillierte Listen mit Service-Adressen zu bestimmten Themen und Nachschlagewerke, Ratgeberdienste der überregionalen bis zur lokalen Ebene.

4.9 Cross Media Publishing

Die Mehrfachwertung eines Themas für verschiedene Medien wird als "cross media publishing" bezeichnet. Sind die Angebote den Besonderheiten des Mediums angepasst und nicht redundant, sondern sinnvoll aufeinander bezogen, kann sie der Rezipient auch parallel nutzen, z. B. wenn er am Ende eines Zeitungsartikels eine Webadresse findet, Links zu Webressourcen, Video- und Audio-Applikationen oder zu einem Diskussionsforum zum Thema erhält In einem Produktverbund lassen sich auch um eine Fernsehsendung herum die Medien Buch, Zeitschrift, Schallplatte u.s.w. gruppieren.

Unter Cross Media Publishing versteht man, dass Texte und Bilder nur einmal verfasst und bearbeitet, und dem Medium entsprechend eingesetzt werden. Durch Verknüpfung der elektronischen Medien (z.B, Internet, CD-ROM) mit den Printmedien wird der Erfassungsaufwand und die Datenpflege reduziert und gleichzeitig eine konsistente Datenhaltung erzielt (5).

Daten werden plattformübergreifend, über Mediengrenzen hinweg ausgetauscht Print-und elektronische Medien stehen in Interaktion (14).

5. Weitere Eigenschaften des Online Journalismus

5.1 Herstellung und Vertrieb

Im Internet kann mit minimalem Einsatz von technischen Hilfsmitteln ein Onlinemedium geschaffen werden. Dazu benötigt man:

  • einen ordentlichen Webeditor
  • ein Grafikprogramm
  • ein Programm zum Datenaustausch (FTP)
  • Speicherplatz bei einem Provider, um sich Online darzustellen.

Der Vertrieb erfolgt über das Medium selbst und ist nicht auf bestimmte Regionen,wie bei den anderen Medien beschränkt. Online-Zeitungen werden ausschließlich digital ("immateriell") transportiert, Papier, Druck und Vertriebsweg entfallen. Deshalb verfügen sie über (prinzipiell) unbegrenzt viel Platz, Kosten entstehen, abgesehen von vergleichsweise minimalen Hard- und Softwarekosten, im wesentlichen nur für die redaktionelle Arbeit (lnformationsbeschaffung und -aufbereitung). Von besonderem Vorteil für die Medienindustrie ist das sogenannte Multi-Media-Publishing. Hierbei werden Synergieeffekte erzielt, besonders bei Medienkonzernen die verschiedene Medienprodukte anbieten (z.B. Tageszeitung und Online-Tageszeitung).

5.2 Einnahmequellen

Mit dem Online Journalismus sind mittlerweile auch handfeste finanzielle Interessenverbunden. Neben den Werbeeinnahmen durch z.B, Bannerschaltung bestehenEinnahmequellen aus bezahlbaren Premiumdiensten (z.B. Archivzugang bei NewYork Times) und Service- bzw. Accessproviding. Bei letzteren bietet die Online-Zeitung selbst Internet-Zugänge oder Dienstleistungen an.

5.3 Werbewirtschaft

Das Internet bietet die Möglichkeit Zielgruppen genau zu definieren und zu erreichen,Einer der Vorteile der Werbung im Internet besteht in der Möglichkeit von Seiten derKunden, statistische Auswertungen bereits während der laufenden Kampagne zuerhalten.Der gesamte Online-Werbemarkt wird in Deutschland im Jahr 1999 auf 150 Mio, DMgeschätzt. (15)

US-Firmen investieren bereits heute bis zu 10% ihres Werbeetats in Online-Werbung, ähnliche Entwicklungen treffen wahrscheinlich auch bald auf Deutschlandzll Online-Werbung ist ein wichtiger Schlüssel, um zu den zukunftstüchtigen Medienzu gehören, um die eigene Marke zu etablieren oder neue Vertriebswege zuerschließen. (4)

Die 1998 von G+J Electronic Media Service (EMS) und MediaTransfer durchgeführteStudie ergab im Rahmen einer Befragung von 2.000 Personen (repräsentativ für die 6,9 Millionen Internet-Nutzer der zweiten Welle des GfK-Online-Monitors), dass dienachhaltigen Wirkung und der positive Einfluss auf das Markenbild nicht erst mit dem Klick auf einen Werbebanner eintreten, sondern bereits durch die Wahrnehmung desselben (4).

Jedes Werbebanner beinhaltet zwei Leistungsebenen: die Kommunikationsleistung, die im Wahrnehmen eines Werbebanners durch den Nutzer liegt, und zum anderen die Interaktionsleistung, die durch das Anklicken eines Banners durch den Nutzer entsteht (4). Dabei war die Kommunikationsleistung eines Banners fünfmal so groß wie die lnteraktionsleistung. Das bedeutet, dass ein Banner fünfmal mehr von Menschen gesehen wird, als angeklickt.

Zählten bisher Auflage, Einschaltquoten und Verbreitung zu den bestimmenden Größen für eine Werbeeinschaltung, so gelten im Internet die Zugriffe "Visits". Um diese Zugriffe messen zu können, werden Statistikprogramme, die auf dem jeweiligen Server der Webseite laufen, verwendet Dabei sind folgende Merkmale zu unterscheiden:

  • Visits: ein zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots. Der Visit bezeichnet den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zäh1t ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf das aktuelle Angebot, wenn er von außerhalb des Angebotes erfolgt." (9)
  • Pageimpressions (früher PageViews): Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer potentiell werbeführenden HTML-Seite. Sie liefern ein Maß für die Nutzung einzelner Seiten eines Angebotes,
  • Enthält ein Angebot Bildschirmseiten, die sich aus mehreren Frames zusammensetzen (Frameset), so gilt jeweils nur der Inhalt eines Frames als Content, Der Erstabruf eines Framesets zählt daher nur als eine Pageimpression, ebenso wie jede weitere nutzerinduzierte Veränderung des entsprechenden Content-Frames. Demnach wird pro Nutzeraktion nur eine Pageimpression gezählt (9).
  • Anwendersitzungen: die Benutzer die auf eine Webseite zugreifen
  • TKP (Tausend Kontakt Preis): eine numerische Größe im Internet, die zur Berechnung des Preises an den Kunden verwendet wird.

TKP steht rechnerisch für 1.000 Pageimpressions und wird folgendermassen berechnet:

Preis Werbebanner
X 100

Summe der Page-Impressions im Monat

Nähere Informationen zu den Bannerarten und Buchungsmöglichkeiten der Werbebanner folgt weiter.

6. Vergleich zwischen Online-, Print-, Femseh- und Radiojournalismus

Merkmale

Online-
Journalismus

TV-
Journalismus

Hörfunk- Journalismus

Print-
Journalismus

Voraussetzungen:

Besitz eines Gerätes

Computer mit Internetanschluss

TV Antenne-Kabelanschluss- oder Satellitschüssel

Radio

Abonnement oder Zeitschriftenladen mit Sortiment

Eigenschaften

optische, schriftliche und akustische Vermittlung von informationen, ,,Symbiose" aus traditionellen Medien: Hörfunk, Fernsehen, Print multioptionales Medium mit unterschiedlichen Kommunikationsformen

Videodateien, Animationen

Audiodateien

Text, Fotos

Merkmale

Aktualität, Universalität (unbegrenzten Themenspektrum), Publizität (unbeschränkte Zugänglichkeit zu Mitteilungen), Periodizität

Aktualität, Universalität, Publizität und Periodizität

Aktualität, Universalität, Publizität und Periodizität

Aktualität, Universalität Publizität und Periodizität

Kommunikator (Journalist)

Zeitlich autonom

An Sendezeiten gebunden

An Sendezeiten gebunden

An Redaktionsschluss gebunden

Gestaltehsche und Inhaltliche Möglichkeiten:

Graphik
(z.B- Tabellen)

hoch

hoch

Nicht möglich

hoch

Ton

mittel

hoch

hoch

n.v.

Farbe

hoch

hoch

n.v.

Mittel bis hoch

Text- und Präsentationsformen

Eher kurz, um Lesefluss nicht zu beeinträchtigen

Eher kurz, um Aufmerksamkeit der Leser zu behalten

Eher kurz, um Aufmerksamkeit der Leser zu behalten

Hoch, da Texte lang und kompliziert sein können

Ausdrucksmodalität Geschrieben, erfordert aktives Rezeptionsverhalten (12), Präsentationsfläche von Größe des Bildschirmes abhängig, Suchprogramme helfen Nutzer sich zurechtzufinden (17) Passives Rezeptionsverhalten Passives Rezeptionsverhalten Geschrieben, erfordert aktives Rezeptionsverhalten, Präsentationsfläche groß, komplexe Inhalte übersichtlich dargestellt

Rezipientenverhalten:

Disponibilität und Rezeptionsstruktur

Rezipient von Computer abhängig, geringe Reichweite, (ca. jeder 8 Österreicher verfügt über einen Internetzugang), Benutzer beschäftigt sich bewusst und aktiv mit angebotenen Informationen, Notwendigkeit der Nutzung einer Verbindung zum Internet

Abhängig von TV und Sendezeiten, hohe technische Reichweite, (ca-4.25 Millionen Fernsehgeräte in Österreich), erreicht den Zuschauer meist in einem entspannten Zustand (17)

Abhängig von Radiobesitz und Sendezeiten

Hohe Disponibilität, tragbar, einfach zu benutzen, billig

Nutzung durch Rezipient

Zeitlich autonom (12), Nutzer entscheidet welche Informationen er wann und in welcher Reihenfolge aufnimmt

An Sendezeiten gebunden

An Sendezeiten gebunden

Zeitlich autonom, räumlich flexibel, Nutzer entscheidet welche Informationen er wann und in welcher Reihenfolge aufnimmt

Haupteigenschaften:

Hypertextualität

Fußnoten, Rezipient kann Medienangebot verlassen, um auf anderen Seiten weiterführende Informationen abrufen zu können, Suchmaschinen, Archivzugriff

n.v.

n.v.

Fußnoten und weiterführende Informationen

Multimedialität Hoch / Text, Bild, Ton möglich Hoch/Text, Bild, Ton möglich Niedrig / Ton Niedrig/Text, Bild (nicht animiert)
Interaktivität
Feedback-möglichkeiten
Email, Formulare, Anrufe, Chats, Newsgroups, Mailinglists, Diskussionsforen, Gästebücher, Leserreaktion Datenbanken und Archive, Downloadmöglichkeit, gezielten Selektion der Inhalte, Teilnahme an Umfragen und Abstimmungen, Online- Shop Anrufe bei Sendungen, Emails, Brief, Fax an Redaktion Teleshopping, Faxabruf, Teilnahme an Talkshows, Quizsendungen Anrufe bei Sendungen, Emails, Fax, Brief an Redaktion Faxabruf, Teilnahme an Quizsendunden Leserbriefe, Emails, Anrufe, Fax an Redaktion, Teilnahem an Preisausschreiben, Faxabruf

Aktualisierbarkeit

Hoch, nicht an Redaktionsschluss gebunden Niedrig, Berichte außer Livesendungen an Redaktionsschluss gebunden Niedrig, Berichte-außer Livesendungen an Redaktionsschluss gebunden Niedrig, Artikel an Redaktionsschluss gebunden
Speicherkapazität Hoch, Archive und Datenbanken mit Abrufinformationen, uneingeschränkter Platz n.v. (Rezipient kann Filme und Berichte aufnehmen), an Zeit gebunden n.v. (Rezipient kann Berichte aufnehmen),
an Zeit gebunden
n.v. (Rezipient kann Ausgaben aufbewahren), an Seitenzahl gebunden
Weitere Eigenschaften:
Einnamequellen Bannerwerbung, bezahlbare Premiumdienste wie Service-und Access-Providing, Sponsoren Werbeeinschaltungen, Sponsoren Werbeeinschaltungen, Rundfunkabgaben Werbung, Sponsoren, Kaufpreis, Inserate
Abhängigkeit der Einnahmequellen von: Visits, Pageimpressions, TKP, Anwendersitzungen Einschaltquoten, Sendezeit Einschaltquoten, Sendezeit Auflage und Verbreitung
Herstellung Kostengünstig und schnell Kostenintensiv und lang Mittlere Kostenintensität Aufwendig: Einsenden der Manuskripte auf Autorenseiten, Erstellung der Layouts durch DTP-Programm, Bearbeitung der Fahnen, Generierung von Postscriptdatein, Erstellung von Druckvorlagen und Photobearbeitung, eigentlicher Druck (20)
Vertrieb / Transport Netzwerk, kurz Sendeanlagen, kurz Sendeanlagen, kurz Post, lang

7. Ausblick

Die Zukunft des Online Journalismus ist ein viel besprochenes Thema, über das unter anderem im Artikel "News isrTt always journalism" von Katherine Fulton gesprochen wird.

Das Internet ist nicht nur ein weiteres Medium, wie das Fernsehen und das Radio, es ist eine Innovation, es fügt den anderen Medien gewisse Funktionen hinzu (z.B. verstärkte Interaktivität) und ersetzt andere.

In dieser Medienumgebung spielt die Frage, "welche Bedürfnisse habe ich und welches Medium erfüllt sie am besten" eine wichtige Rolle. Verschiedene Medien befriedigen die Konsumentenbedürfnisse unterschiedlich gut. Die meisten Menschen haben nämlich Bedürfnisse, die der Computer nicht befriedigen kann (z.B, Bücher, Zeitungen, TV, Radio).

Der Online Journalismus wird die anderen Medien nicht verdrängen, weil der Besitz des Computer eine Voraussetzung ist, die nur einer finanziell privilegierte Elite zugänglich ist.

Das Rieplsche Gesetz besagt, dass ein neues höher entwickeltes Medium nie ein altes ersetzen wird. Sie werden aber vielleicht genötigt werden andere Aufgaben oder Verwertungsgebiete aufzusuchen.

Aufgrund der Tatsache, dass auch das Internet ein textbasierendes Medium ist, könnte es prinzipiell ähnliche Funktionen wie die Zeitung übernehmen. Trotzdem kann die Online Version von einer Print Ausgabe diese wahrscheinlich nicht ersetzen (22).

Die Vorteile des Online Journalismus, die unter den Kapiteln "Eigenschaften" und "Vergleich" ausgearbeitet werden, können zu der Meinung führen, dass der Online Journalismus eine Zusatzform des traditionellen Journalismus ist, die diesen erweitert.

Durch publizistische Kooperation können zum Beispiel positive Rückwirkungen auf das Mutter-Medium, die gedruckte Zeitung angestrebt werden. Jugendliche können als problematische Zielgruppe zurückgewonnen werden, weil sie im "World Wide Web" die Gelegenheit zum Probelesen erhalten. Außerdem können beide Medien in Anzeigenkombinationen gemeinsam vermarktet werden. Ein großer Vorteil des Mutter-Mediums ist der eingeführte und bekannte Markenname. Dies ist sowohl wegen der unübersichtlichen Angebotsfülle im Internet, als auch wegen der Vielzahl wenig glaubwürdiger oder zumindest unbekannter Anbieter ein Vorteil. Darüber hinaus besitzen sie eine funktionierende Nachrichtenorganisation und ein umfangreiches Archiv, können also eine hohe Informationsqualität bieten. Übernommen werden auch die anderen Erkennungszeichen einer Marke, Ordnungs- und Identifikationsmerkmale wie Überschriften, Typographien, Produktname, Artikelaufbau, Graphiken u. s, w, als Wettbewerbsvorteil gegenüber Neu- Einsteigern ins Netz. Diese Strategie nennt man Imitations-Strategie und ist im Bereich der Online-lnformations-Produzenten überall beobachtbar Die Zeitungen erweitern auf Grund dieser Wiedererkennungsvorteile ihre lokalen/regionalen Plattformen zu überregionalen Qualitätsangeboten.

Es können drei Arten von Veränderungen stattfinden (22):

  • Intramediäre Veränderungen (Funktionen der herkömmlichen Medien durch Online-Medien ergänzt)
  • Intermediäre Veränderungen (Veränderung zwischen einem neuem und altem Medium einer Kategorie): Online Medien haben, wie bereits gesagt, den Vorteil, dass sie permanent aktualisiert werden können
  • Transmediäre Veränderungen (Bildung neuer Kommunikationsformen): die neuen Interaktionsformen werden interaktiv sein, er Rezipient kann seine Informationen aus einem unendlichen Angebot wählen.

Das Konsumentenverhalten (quantitativ / selektiv) ist maßgebend dafür, ob sich die Online-Medien durchsetzen und ob der TV-Radio-und Print Journalismus ersetzt werden oder nicht.

8. Anhang

8.1 Bannerarten (18)

  • Interaktive Banner, Virtual Tags (mit Java und Shockwave animierte Banner, die ganze Spielchen oder interaktive Anwendungen enthalten, Mittlerweile sind die Werbebanner schon mit Menüleisten und Scrollfunktionen ausgestattet und bieten so gesehen eine Homepage in der Homepage. Diese animierten Werbebanner können eine Click-Thru-Rate von über 55% verweisen)
  • Smart Banners (begleiten den Surfer durch die Website. Ein Script achtet im Hintergrund darauf, dass dieselbe Werbebotschaft nicht zweimal eingeblendet wird)
  • Intersitials Ads (in Webgames, Online-Seifenopern und zwischen Textseiten von längeren Artikeln eingesetzt Während der Browser die nächste Seite lädt, überbrückt ein zuvor im Hintergrund gespeicherter Werbeblock die Wartezeit)
  • Pop-Up-Ads (oft als hilfreiches, zusätzliches Menüelement eingesetzt, die Werbetreibenden missbrauchen die Technik, um unaufgefordert ein zusätzliches Fenster zu öffnen, Es erfordert zusätzliche Ladezeit und einen Mausklick um es wieder loszuwerden und bringt hin und wieder den ganzen Browser inklusive Betriebssystem zum Absturz)
  • Intelligent-Ads (sie sehen sich sehr genau an, welche Sites der Surfer frequentiert Dementsprechend wird er mit er mit den zu seinen Vorlieben passenden Anzeigen versorgt)
  • Webformercials (lnformationen werden mit Anzeigen vermischt Der Text "Anzeige" wird unauffällig in den redaktionellen Text integriert)
  • HTML-Tags via Mail (Jeder hat die Möglichkeit, den interaktiven Banner herunterzuladen und an seine Freunde und Feinde zu versenden).

8-2 Buchungsmöglichkeiten für Bannerschaltungen (4)

  • Festbuchung innerhalb eines Online- Angebotes
  • Rotation nach dem Zufallsprinzip (Werbebanner rotieren nach dem Zufallsprinzip über alle Angebote, es ist eine breite Zielgruppenansprache innerhalb der Online-Angebote möglich)
  • Themenbezogene Rotation (der Werbebanner erscheint nach dem Zufallsprinzip rotierend innerhalb eines bestimmten Themenbereiches (Finanzen/ Geld/ Sport/ TV/ Kino) über alle Angebote, Die Werbeschaltung ermöglicht eine breite Zielgruppenansprache)
  • Sonder-Selektionen (Der Werbetreibende kann die Werbebuchung auch nur ganz gezielt zu ausgewählten Tageszeiten, bei bestimmten Browser-Typen, Providern schalten. Damit ist eine detaillierte Zielgruppen-Selektion möglich, die zu einer optimalen Minimierung von Streuverlusten führt)
  • Sponsoring in einem redaktionellen Auftritt (Jeder Kunde hat die Möglichkeit, seinen Markennamen innerhalb eines passenden redaktionellen Umfeldes - in den verschiedenen redaktionellen Online-Auftritten zu präsentierern. In einem Zielgruppenadäquaten Umfeld erhält der Kunde als Themensponsor einen dominanten Auftritt, indem sein Logo direkt in das Screen-Layout integriert wird, wobei Anzeige und Redaktion trotzdem weiterhin als zwei getrennte Bereiche erkennbar bleiben, So erreicht ein Kunde bei seiner Zielgruppe eine enge Verbindung zwischen redaktionellen Inhalten und seiner Produkt- bzw-Unternehmenskompetenz. Die interaktiven Buttons ermöglichen außerdem einen direkten Link auf die Internet-Site des Kunden. Microsites-Branded Area (bei einer Microsite wird eines der Online-Angebote in Zusammenarbeit mit dem Anzeigenkunden eine Seite zu einem speziellen Event wie z.B. Olympische Spiele, Messen Fußball WM entwickelt, in das Branding des Kunden integriert wird, Bei einer Microsite steht dem Werbetreibenden eine großzügig bemessene interaktive Fläche zur Verfügung, um seine Werbebotschaft zu übermitteln, die restliche Seite wird von dem jeweiligen redaktionellen Partner mit aktuellem Kontext zu dem Ereignis versehen, Diese Werbeform bietet durch das redaktionelle Umfeld die ideale Plattform zur Kompetenzdarstellung. Selbstverständlich können auch Ad-Links zur Homepage des Werbetreibenden in die Microsite integriert werden)
  • Keyword-Buchung (Banner erscheint nur in Verbindung mit bestimmten Suchbegriffen).

9. Literaturverzeichnis

9.1 Primärliteratur

1. Altmeppen, Klaus-Dieter (1999): Transformation im Journalismus: journalistische Qualifikationen im privaten Rundfunk am Beispiel norddeutscher Sender Berlin: VISTAS

2. http://kommunix.uni-muenster.de/lfK/projekte/oj/7.htm

3. http://www.ard-werbung.de/MediaPerspektiven/inhalt/MP00/MP00_03

4. http://www.handelsschule-wandsbek.de/verlag/wissensw/banner.html

5. http://www.imprima.at/welcome-c.htm

6. http://www.integral.co.aVaim/ergebnisse.htm

7. http://www.integral.co.at/aim/anbliste.htm

8. http://www.media-analyse.at/frmdata100.html

9. http://www.oewa.at

10. http:/www.onlinejournalismus.de/schreibe/ohiostudie.html

11. http://www.ras.bz.it/MediavisionReferatSchrape.htm

12. http://www.medienwissenschaft.de/Articles/MP1098/article.html

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15. Neuberger, Christoph: Angebote, Strategien, neue lnformationsmärkte. Massenmedien im Internet 1999. IN: Media Perspektiven 3/2000

16. Neuberger, Christoph: Ergebnisse einer Redaktionsbefragung bei Presse, Rundfunk und Nur-OnlineanbieterrL Journalismus im Internet: Auf dem Weg zur Eigenständigkeit? IN: Media Perspektiven 7/2000

17. http://www.ard-werbung.de/mediaperspektiven/inhalt/MPOO_08/oehmicken.asp

18. http://home.subnet.at/WHAM/univienna/Hauptte.htm

19. http://www.MEDIA-ANALYSE.at

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