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BEITRÄGE AUF DEUTSCH
Einige Artikel vom Autor, die in verschiedenen Medien veröffentlicht sind
September/2000 Kasan - Berlin - © Wostokauf russisch

"Wolga 2000" - Russland mit Herz und Verstand verstehen...

Der Korrespondent der Zeitung "Republik Tatarstan" Andrej Kobjakow nahm an der "Wolga 2000" teil, die die West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg zusammen mit anderen Mitgliedsvereinen des BDWO während einer Wolga-Flußschiffahrt durchgeführt hat. In WOSTOK berichtet er von seinen Eindrücken…

"Schwimmende Kulturwerkstatt"

Einen besseren Namen kann man diesem Flußschiff gar nicht geben. Das ehemalige Motorenschiff der Gorkij-Reederei "Sowjetisches Rußland", das noch in der DDR gebaut worden ist, hat zwar den neuen Namen "Nizhnij Nowgorod" bekommen, blieb aber den alten guten Traditionen treu - die Mitarbeiter der Nizhegoroder Firma "Tourist" haben alles Mögliche getan, um dieses komfortable Schiff nicht nur in eine schwimmende Diskothek zu verwandeln. Übrigens, in dem Untertitel dieses Artikels konnte man ohne weiteres anachronistisch anmutende Ausdrücke verwenden wie "Haus der Wissenschaftler" oder "Haus der politischen Aufklärung". Und dies ohne Anführungsstriche, denn beinahe jeder dritte Gast aus der Bundesrepublik Deutschland besaß einen akademischen Titel. Die teilnehmenden Russen haben in dieser Hinsicht auch gut mithalten können. Diese Aktion, so auch die Meinung aller Teilnehmer und Vermittler, war ein unikales Ereignis. Etwa zwei Drittel der Kabinen bewohnten Deutsche aus verschiedenen Bundesländern und die von ihnen eingeladenen Russen - Politikwissenschaftler, Linguisten, Journalisten, Künstler Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter.

Im Zeitraum von 11 Tagen wurden an Bord des Schiffes um die 80 (!) Veranstaltungen durchgefuhrt. Sie wurden von den Mitreisenden aktiv besucht und mitgestaltet. Wir wurden manchmal mit "Genossen Touristen" angesprochen - allerdings nur von den Stadtführern bei den Landgängen. Sonst haben wir uns als Missionare verstanden, die berufen dazu waren, noch einen (wenn vielleicht auch einen kleinen) Beitrag für die Entwicklung der russisch-deutschen Beziehungen zu leisten; noch einen Schritt weiter auf dem Weg zur Verwirklichung der globalen Idee einer Integration der Menschheit in einen starken, informativen, geistigen und wirtschaftlichen Organismus zu gehen. ... Uff! Da habe ich einen Satz kreiert! Einfacher ausgedrückt, im Zuge der politischen Diskussionen, Kulturforen, literarisch-musikalischen Lesungen, internationalen Konzerte und der einfachen Bürgerbegegnungen haben die Teilnehmer der Aktion versucht, einerseits Rußland mit dem Herzen und dem Verstand zu verstehen, anderseits noch tiefer und bewußter das eigene Naturell, das nach dem Westen strebt, zu begreifen. Dorthin, woher nicht mehr die Kälte weht (Politiker - bitte nicht ärgern!). Dorthin, woher die laue Luft des Golfstroms unser bis jetzt noch rauhes Klima wärmt und woher die jetzt nicht mehr so amorphen Begriffe wie "Freiheit", "Demokratie" und "Entscheidung" zu uns vordringen.Übrigens, das Obengenannte bedeutet nicht etwa, dass die Begegnungen verschiedener Menschen an Bord der "Nizhnij Nowgorod" so etwas wie "Verbrüderungen in rosa Tönen" waren, so etwas wie ein passiver Kontakt der ideologischen Geber und Nehmer. Der Streit im Zuge der politischen Diskussionen war sehr heiß, manchmal erreichte er enorme Hitzegrade. Dies dann, wenn in den zwei europaischen Wunden gestochert wurde - in Tschetschenien und im Kosowo. Eine gleiche Meinung in der Analyse dieser Probleme haben wir nicht erreicht, aber viele meiner neuen deutschen Freunde haben angefangen, sich folgende elementare Fragen zu stellen: "Wollen die Russen einen Krieg? Wenn n i c h t, woher kommt die einheitliche Überzeugung, dass es notwendig ist, die Banditen physisch zu vernichten?".

Gerade in einem harten Duell zu dieser Frage haben meine guten Beziehungen zu dem Marineattache der Bundesrepublik Deutschland in Rußland, Karl Eckhard Droge, angefangen. "Toll, dass das Wort " MIR´ in der russischen Sprache zwei wichtige Bedeutungen hat!", - sagte er zu mir am letzten Tag unserer Reise. Er meinte die deutsche Bedeutung "der Frieden" als Übereinstimmung und gleichzeitig auch "die Welt" als Gemeinschaft aller Menschen auf der Erde. "Es ware interessant zu erfahren, was euch Russen, bei diesem Wort zuerst einfällt". Ein Moment der Wahrheit.

Inmitten in einer "Politstunde", die im Musiksalon am Bug stattfand, entstand plötzlich eine aufgeregte Stimmung. Viele erhoben sich von ihren Sitzplätzen, stießen sich gegenseitig an, einige trippelten rasch auf das Außendeck. Bald darauf wurde allen klar, woher die Aufregung kommt. Völlig unerwartet passierte die breiten Fenster des Musiksalons die "Mutter Heimat", ein Monument am Mamai-Hügel in Wolgograd.

.. Deutsche und russische Phrasen, die auf den Straßen des ehemaligen Stalingrad wieder ertönten, benötigten keine Übersetzung. Eine ältere Frau erzählte mir später: "Ich habe mich völlig unerwartet bei dem Gedanken ertappt, dass ich schon an die 5 Minuten ein stilles Gespräch mit einem Wolgograder Mann führte. Mein Gott! Wir haben uns verstanden, erkannten alles, was jeder von uns gesprochen hat. Und dies so lange, bis wir die Memorialtreppe erreicht haben, bis wir uns beide daran erinnert haben, dass wir eigentlich verschiedene Sprachen sprechen...".

Die Blumen, die unsere Gäste mitgebracht haben, haben sich wie ein Kranz um das Ewige Feuer am Mamai-Hugel gelegt, als ob sie endlichen ihren gerechten Platz an der Brüstung eingenommen hatten. Als ob diese gemütliche Ecke schon den ganzen Tag nur gewartet hatte auf diese Blumensträuße aus Rosen und Nelken von Menschen, die aus der Ferne kamen und ehrlich und offen trauerten. Später gab es Tränen und schweigende Blicke an den Massengräbern der sowjetischen und deutschen Soldaten, die ihren Frieden in der trockenen Wolgograder Erde, auf dem Friedhof im Dorf Rassoschka, gefunden haben. Und dies war der Moment der Wahrheit, dies war die Antwort auf die Frage, woran denken die Russen, wenn sie das Wort "MIR" so einfach aussprechen...

Auf diesem Friedhof ruhen heute an die 30 Tausend Soldaten, die einmal an diesen Platzen gekämpft haben. Die Einen, die sich mit den Zähnen an jedem Zentimeter der gefrorenen Erde festhielten und bis zum Tod ihre Heimat verteidigt haben. Die Anderen, die ungebeten, mit Waffen gekommen waren, die ihnen eine schreckliche Idee in die Hand gedrückt hat, vergiftet durch die dem menschlichen Naturell fremden Gedanken über unsere "Verschiedenheit". Es war eine Tragödie für beide Völker und es hat keinen Sinn, sich daruber zu streiten, was schwieriger ist - den Tod der geliebten und nahestehenden Verteidiger der Heimat oder den Tod der Väter und Großväter, deren Taten man später als unsinnige Verbrechen bezeichnet, zu beweinen! Hierher hat man auch Blumen gebracht. Nur - die Russen haben sie von der einen Seite des Weges - die Deutschen von beiden Seiten gelegt. Und die Seelen von denen, denen die Ideologen des Faschismus in Nürnberg versucht haben, aus "juristischer Sicht" die Verantwortung für die Morde und Hinrichtungen und den "moralischen und den materiellen Schaden" zu übertragen, haben - die Sprache des Heimatlandes hörend - versucht, irgend etwas ihren Söhnen und Tochtern, ihren Enkeln und Urenkeln zu erklären. Denn der leichte Morgenwind hielt plötzlich irgendwo in der Steppe den Atem an, plötzlich wurde es ganz still. Still war es dann auch in den Bussen auf dem Rückweg. Jeder von uns dachte etwas für sich, nur selten auf die Nachbarn schauend und den Blick nicht abwendend, wenn man sich mit den Augen getroffen hat. Denn sie haben gesprochen. Sie sprachen leise, friedlich, in einer Sprache, die alle Menschen verstehen.

Zwischen West und Ost gibt es kein Trennungszeichen.
Es ist ein Bindestrich

Ehrlich gesagt, ich plante nicht, irgendetwas über diese Aktion zu schreiben. Ich wurde eingeladen, um an Foren teilzunehmen, mich zu äußern, die Gedanken auszutauschen, bei der Organisation vor Ort zu helfen, in Kasan die Begegnung mit den Vertretern der muslimischen Geistlichkeit zu vereinbaren und ein bißchen Urlaub zu machen. Aber...

Gleich am nächsten Tag nach dem Verlassen der gastfreundlichen Hauptstadt von Tatarstan haben die Deutschen, die noch unter dem Eindruck der Schönheit unserer Stadt, der Moschee "Mardzhani" , der Peter-und-Paul-Kirche und der Diskussion mit dem Muffti standen, ein Rundtischgespräch über Tatarstan, seinen Föderalismus und seine internationalen Beziehungen auf das Tagesprogramm gesetzt. Und später, im Laufe der Kreuzfahrt, sind Menschen verschiedenen Alters - Deutsche und Russen - zu mir gekommen und haben ihr Interesse an unsrer Region gezeigt. Oft war ich meinerseits angenehm überrascht, wieviel sie über uns schon wußten. Aber manchmal mußte ich auch den Unterschied zwischen Kasan und Kosaken, Tatarstan und Kasachstan erklären. Viel öfter kamen jedoch andere Fragen; die Antworten erübrigen sich freilich: "Warum ist es in Tatarstan anders, als in Tschetschenien?.." "Warum ist gerade Tatarstan als erste Region in Rußland verhältnismäßig unabhängig geworden?..." "Was passiert mit ihrer Souveranitat hinsichtlich der neuen Initiativen des neuen Präsidenten Putin?..." Auf jede dieser Fragen kann jeder von uns eine ausführliche Antwort geben. Kann sein, dass die Antworten unterschiedlich ausfallen. Wie wir auch antworten, eins ist klar: uns, Bürger des heutigen Rußlands, kann niemand mehr an die Ketten legen, niemand mehr kann es riskieren, Andersdenkende zu verfolgen.

* * *

Der Hauptinitiator dieser Aktion ist der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher West-Ost-Gesellschaften und gleichzeitig der West-Ost-Gesellschaft in Baden-Württemberg Dr. Jörg Bohse. Dieser vielseitige Mensch, den viele Passagiere um seine Energie und künstlerischen Aktivitäten wohl beneidet haben, ist nicht nur ein guter Organisator, sondern auch ein glänzender Kenner der russischen Geschichte und Literatur. Das hatten Sie hören sollen, wie er im Zweigespann mit dem Künstler des russischen Volkes und bekannten Schauspieler des MChAT Jewgenij Kindinow Bertolt Brecht, Wladimir Majakowskij und Jerofejews "Moskau-Petuschki" rezitierte. Jörg Bohse - Germanist, Rhetoriker, Politikwissenschaftler und Historiker. "Der Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften wurde 1996 gegründet" - erzählt Jörg Bohse. Die Kontakte und Erfahrungen aus der Arbeit der ehemaligen Deutsch-Sowjetischen Gesellschaften wurden zwar übernommen, aber der Kreis der Tätigkeit hat sich erweitert.Der Verband vereinigt mehr als 70 Organisationen und Privatpersonen,die daran arbeiten, die Beziehungen zu den ehemaligen Sowjetrepubliken auf verschiedenen Gebieten zu vertiefen - von Freundschaftsbegegnungen, über die humanitäre Hilfe zu Sprachkursen und wissenschaftlichen Symposien. Es gibt eine Zeitschrift, in der wir unsere Programme kontinuierlich veröffentlichen, sie heißt "Wostok".

"Wie oft waren Sie in Rußland?"

"Nach der 50. Reise habe ich aufgehört zu zählen. Auf der Wolga fahre ich jetzt das siebte Mal."

"Was hat Ihr Interesse an unserem Land geweckt?"

"Erstens habe ich früher meine Doktorarbeit zum Thema "Josef Goebbels -Propaganda gegen die UdSSR" geschrieben. Da liegt der Anfang meines Interesses an der UdSSR und Rußland. Zweitens hat mein Vater einer Generation angehört, die die nationalsozialistische Propaganda zu Monstern gemacht hat - er fiel im Zweiten Weltkrieg in Rußland. Meine Liebe zu Ihrem Land erwachte, als ich versucht habe, die Taten der Deutschen, die sich in ein Spinnennetz aus Lügen verfangen hatten, zu erklären und zu hinterfragen. Drittens, Europa ist ein großes Haus, ein Leben ohne Rußland in ihm ist nicht vorstellbar. Die Idee der Errichtung eines Großen Europas ist entstanden, als 1985 Gorbatschow die ersten wichtigen Schritte aus dem Dasein des "Kalten Krieges´ unternommen hat. Wir haben alle erleichtert aufgeatmet."

"Ich denke, dass das Unterpfand der Verständigung zwischen unseren Völkern vor allem die Kontakte der Jugendlichen sind."

"Absolut richtig. Wir organisieren einen breitgefächerten Austausch von Schülern aus Deutschland und Rußland, die entsprechend deutsch oder russisch als Fremdsprache erlernen wollen. Diese Arbeit wird nicht nur im Rahmen von akademischen Programmen, sondern auch auf dem Kulturgebiet, realisiert. Die heutige Aktion unterscheidet sich wesentlich von den vergangenen. Unser Schiff ist ein echtes "Kulturschiff´, an dessen Bord unbemerkt, aber heftig ein gegenseitiges tiefes Durchdringen der Kulturen, Weltanschauungen und politischen Meinungen stattfindet. Das Ergebnis solcher Reisen sind selbstständige Kontakte außerhalb jeglicher einengender Rahmenbestimmungen."

Die Macht Rußlands liegt im Selbstbewußtsein des Volkes

Dr. Gabriele Kötschau, Vizepräsidentin des Landtags von Schleswig-Holstein, Stellvertretende Vorsitzende des BDWO und gleichzeitig Vorsitzende der West-Ost-Gesellschaft Schleswig-Holstein, ist eine angenehme Gesprächspartnerin, kompetente Politikerin und eine bezaubernde Frau. "Ich leite, meiner Meinung nach, eins der wichtigsten Tätigkeitsbereiche unserer Organisation", erzählt Gabriele.
"Es ist der gezielte Austausch im Bereich der Bildung und Wissenschaft. Zu meinen Aufgaben gehört die Unterstützung der Germanistik in den Landern der GUS und des Baltikums und der Slavistik in der Bundesrepublik Deutschland. Wir und auch unsere ausländischen Kollegen sind der Meinung, dass das Unterrichten an Einseitigkeit leidet, sich lediglich aufs Erlernen der Sprache beschränkt. In Ihren Schulen z. B. gibt es keine hochqualifizierten Deutschlehrer. Unter hochqualifiziert verstehe ich Kräfte, die kompetent waren, Deutsch in Einheit mit anderen Kenntnissen, weitergeben konnten, z.B. "Deutsch und Recht?, "Deutsch und Wirtschaft?, "Philosophie und Deutsch?. Es ist wichtig zu begreifen, dass die Fremdsprache kein Selbstziel ist, sondern nur ein Mittel zum Erlangen von Wissen. Das Gleiche sieht man auch in Deutschland - es gibt eine Menge von Russischlehrern, die hervorragende Spezialisten sind - sie arbeiten als Dolmetscher oder haben keine Arbeit. Das Fehlen fundamentaler Bildung verhindert die volle Ausnutzung des menschlichen Potentials, das frei Russisch oder Deutsch beherrscht..."

"Als Vizepräsidentin des Landtags repräsentiere ich nicht nur unser Bundesland im Bundestag, sondern arbeite in europäischen Sitzungen an der Festigung der Beziehungen zu Polen, zum Baltikum und dem Kalinigrader Gebiet. Wir sehen, dass die Reformen in Rußland schwer zu realisieren sind, aber doch in Gang kommen. Ihre Jugendlichen sehen keine Alternative zu der sich im Aufbau befindlichen demokratischen Gesellschaft. Das ist das Wichtigste. Ich denke, dass Rußland früher oder später ein vollwertiges Mitglied der EU sein wird. Wenn es dazu juristisch und natürlich auch mental bereit ist. Ich möchte noch etwas zu denen sagen, die jetzt das erste Mal Rußland besuchen. Sie wiederholen ständig: "So ist Rußland also!? Dabei drücken sie ihre Begeisterung aus und diese Gefühle werden sie dann später mit ihren Freunden, Verwandten und Bekannten teilen.
Und die Kinder!.. Schauen Sie Mal, wie schnell sie gemeinsame Beschäftigung fanden - gute und nützliche Sachen. Man kann nicht unterscheiden, welche der Jungen und Mädchen Russen und welche Deutsche sind! Die Wand, die zwischen West und Ost in unserem Bewußtsein noch steht, zerbröckelt langsam aber sicher."

"Worin liegt, Ihrer Meinung nach, das Hauptproblem des heutigen Rußland?"

"Gleichzeitig mit dem Abbau des militarischen Potentials hat Rußland leider auch das Bewußtsein einer Großmacht verloren. Ich denke, dass sich Präsident Putin völlig richtig bemüht, Rußland das Gesicht und den Russen die Selbstachtung zurückzugeben. Wenn wir von einem starken Rußland sprechen, so meinen wir nicht die militärische Stärke, sondern die bürgerliche, nationale und wirtschaftliche Größe. Die westlichen Länder sind nur deswegen so vorsichtig mit Ihnen, weil sie sich verläßliche Partner wünschen."

Das Originalartikel liegt unter:
http://www.wostok.de/archiv (nach Abo)
http://bdwo.de/wolgakob.htm (frei)